Wie funktioniert die MRT?

Die Magnetresonanztomographie (MRT) oder Kernspintomographie ist zur Untersuchung der Wirbelsäulenstruktur sehr gut geeignet. Da diese Methode auf der Nutzung von Magnetwellen basiert, ist sie im Gegensatz zu Röntgen- oder Computertomographie-Untersuchungen strahlenfrei und benötigt keine radioaktiven Substanzen. Die Teilnehmerinnen werden bei diesem Verfahren in einem röhrenförmigen Untersuchungsgerät einem Magnetfeld ausgesetzt. Während der Untersuchung, die circa 30 Minuten dauert, müssen sie ruhig liegen und werden dabei über einen Kopfhörer zur Ausführung bestimmter Atemkommandos angeleitet.

Sollte es während der MRT-Untersuchung zu Unwohlsein oder sogar Platzangst kommen, können sie sich jederzeit mit einer Notklingel bemerkbar machen. Das medizinische Fachpersonal hat ständig Sichtkontakt und kann, wenn notwendig, die Untersuchung dann umgehend abbrechen.

Für die Einwirkung der verwendeten elektromagnetischen Wellen sind keine schädlichen Wirkungen auf den Menschen bekannt. Falls eines oder mehrere der folgenden Auschlusskriterien auf Sie zutrifft, können Sie leider nicht an der Studie teilnehmen:

  • Sie tragen ein Cochlea Implantat, oder eine sonstige implantierte Hörhilfe (Bsp.: sog. Bone-Bridge)
  • Sie tragen einen Herzschrittmacher oder Event-Recorder
  • Sie tragen eine Gelenk-Endoprothese
  • Sie leiden unter Platzangst, die so stark ist, dass Ihnen ein ruhiges Liegen von ca. 30 Minuten in einem MRT-Gerät nicht möglich ist
  • Sie tragen Tattoos, die weniger als 2 Jahre alt sind (Erhitzungsgefahr)
  • Sie tragen feste Zahnspangen oder sog. Retentionsdrähte
  • Sie leiden unter Schmerzen, die ein ruhige Liegen von ca. 30 Minuten unmöglich machen