Rückgrat zeigen

Langes Sitzen am Schreibtisch, schweres Heben bei der Arbeit sowie andere Fehl- und Überbelastungen beanspruchen unseren Rücken tagtäglich und können auf Dauer Ursache für Schmerzen und Rückenleiden sein. Oft ist es für die Betroffenen schwierig, einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen beruflicher Tätigkeit und Erkrankung nachzuweisen.

„Zeig Rückgrat“ heißt die Studie, mit der wir – die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) sowie das Competenzzentrum Epidemiologie und Versorgungsforschung bei Pflegeberufen (CVcare) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) – die Volkskrankheit „Rückenbeschwerden“ zum Wohl aller Patienten in Zukunft noch besser verstehen wollen.

Ob Pflegerin, Floristin oder Kauffrau. Jede Stimme zählt

„Zeig Rückgrat“ wendet sich ausschließlich an Frauen im Alter von 40 bis 65 Jahren. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Welchen Beruf die Teilnehmerinnen ausüben, ist dabei nicht relevant. Sie müssen nicht unbedingt einen körperlich stark belastenden Beruf wie zum Beispiel eine pflegerische Tätigkeit im Altenheim oder im Krankenhaus ausgeübt haben. Wichtig ist nur, dass bei diesen Personen bisher keine angeborene oder erworbene Wirbelsäulen- oder Knochenerkrankung wie zum Beispiel Osteoporose oder Morbus Bechterew vorliegt. In diesem Fall dürfen wir sie leider nicht an der Studie teilnehmen lassen.

Volkskrankheit Rücken

Rückenschmerzen sind in Deutschland weit verbreitet und sind die zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen. Besonders stark betroffen sind dabei Frauen ab dem 40. Lebensjahr. Die Ergebnisse der Studie ermöglichen es uns, den Zusammenhang von Rückenleiden mit beruflicher Tätigkeit zu analysieren.


Rückenleiden sind eine kostspielige Angelegenheit und betreffen jeden.


Hier können Sie unsere Broschüre zur Studie als PDF herunterladen.